Kneissl über hohe Dieselpreise: Europas Abkehr von russischer Energie hat ihren Preis
Die frühere Außenministerin Österreichs und heutige Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg, Dr. Karin Kneissl, sieht einen Zusammenhang mit der angespannten internationalen Versorgungslage. Ausfälle russischer Raffineriekapazitäten, Exportbeschränkungen sowie Probleme bei Lieferungen aus dem Nahen Osten wirkten sich ihrer Einschätzung nach zunehmend auch auf Europa aus.
Kneissl kritisierte zudem die Energiepolitik der EU gegenüber Russland. Europa habe seit 2022 selbst Energiefragen als politisches Druckmittel eingesetzt und sich schrittweise aus russischen Lieferbeziehungen zurückgezogen.
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