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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiewer Kräfte geraten bei Orechow zunehmend unter Druck

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiewer Kräfte geraten bei Orechow zunehmend unter DruckQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 13.10.2026 18:01 Uhr

    18:01 Uhr

    Zustimmung der Deutschen zu EU-Beitritt der Ukraine sinkt seit 2022 deutlich

    Die Bürger in Deutschland gehen mit Blick auf die EU-Beitrittsambitionen der Ukraine auf Distanz. Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt des osteuropäischen Landes ist unter den Deutschen von ehemals 61 Prozent im März 2022 auf 41 Prozent im Juni 2026 gefallen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. In der Erhebung wird weiter festgestellt:

    "Während die Bürger in der Ukraine ihren nationalen Widerstand auch als Verteidigung der EU sehen und sich eine rasche Mitgliedschaft wünschen, bleibt in der Europäischen Union die Skepsis spürbar."

    In der aktuellen Umfrage sprechen sich 53 Prozent der in der EU Befragten dagegen aus, der Ukraine schon bald die volle Mitgliedschaft zu gewähren.

    Auch bei den kurzfristigen wirtschaftlichen Belastungen für Anpassungen im Rahmen des Beitrittsprozesses ist die öffentliche Meinung geteilt. Während zwei Drittel der Ukrainer ihre Bereitschaft erklären, höhere Kosten zu schultern, lehnen fast zwei Drittel der EU-Bürger dies ab.

    Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Osteuropa-Expertin Miriam Kosmehl von der Bertelsmann Stiftung mit den Worten:

    "Die prekäre Finanzlage der Ukraine ist eine Herausforderung für die gesamte EU, denn die Stabilität in unserem großen europäischen Nachbarland ist in unserem gemeinsamen Interesse."

    Allein für den Wiederaufbau werde der Finanzbedarf inzwischen auf über 500 Milliarden Euro geschätzt. Um diesen Bedarf zu decken, sei "ein umfassender Mix" aus einander ergänzenden und verstärkenden Instrumenten erforderlich. Dafür ist entscheidend, die Unterstützung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, so die Expertin.

    EU-Beitritt der Ukraine: Die Zustimmung sinkt – und Europa steht vor einer politischen Herausforderung. Unsere neue Umfrage zeigt: 53 % der EU-Bürger:innen sprechen sich gegen einen EU-Beitritt der Ukraine aus. In Deutschland ist die Zustimmung von 61 % (2022) auf 41 % im Juni 2026 gesunken. (bu)

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    — Bertelsmann Stiftung (@bertelsmannst.bsky.social) 13 октября 2026 г. в 10:38
  • 17:28 Uhr

    US-Medien: Trump "tierisch angepisst" - wegen Selenskijs Angriffen auf Russlands Diesel-Raffinerien

    Donald Trump soll bereits Selenskijs Ankündigung, russische Erdölraffinerien anzugreifen, sehr missfallen haben – verspricht er sich davon doch Entlastung auf dem US-Treibstoffmarkt. Obwohl Kiew die Angriffe seit Freitag ausgesetzt hat, ließ Trump die Weitergabe von US-Aufklärungsdaten an die Ukraine eine Nacht lang stoppen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Bulgarien bittet EU und NATO nach Drohnenangriffen um Hilfe

    Eine Woche nach Drohnenangriffen auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die EU und die NATO um technische Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Nach Angaben von Regierungschef Rumen Radew ist bislang unklar, ob es sich um die Drohnen aus Russland oder aus der Ukraine gehandelt hat.

    Beide angegriffenen Schiffe waren beschädigt worden, eines davon – die "Alfa Watan" – sank innerhalb von etwa drei Minuten. An Bord des unter der Flagge von Togo fahrenden Schiffs waren zwölf Mann Besatzung, die noch immer vermisst werden.

    Das zweite Schiff, die "Able", war unter der Flagge von Palau mit Getreide nach Istanbul in der Türkei unterwegs, als es nach einem Drohnenangriff in Brand geriet. Die 18-köpfige Crew wurde gerettet. Auf dem Schiff wurden ersten Ermittlungen zufolge keine Drohnen-Reste entdeckt. Medienberichten zufolge hat die "Able" Bulgariens Gewässer inzwischen wieder verlassen.

  • 17:01 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte geraten bei Orechow zunehmend unter Druck

    An der Front bei Orechsow im Gebiet Saporoschje verschlechtert sich die operativ-taktische Lage für das ukrainische Militär täglich. Dies teilte der russische Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Agentur TASS mit.

    Russische Soldaten haben laut Marotschko in dem Frontabschnitt nordwestlich von Orechow die Kontrollzone ausgeweitet, die Schwachstellen beseitigt und dem Gegner Vorteile entzogen.

  • 16:42 Uhr

    Frankreich: Präsidentschaftskandidat spricht sich für Abschaltung von Starlink in der Ukraine aus

    Florian Philippot, Kandidat bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027, hat die Idee unterstützt, der Ukraine den Zugang zum Satelliteninternet Starlink zu sperren. Auf X schrieb Philippot:

    "Wenn Selenskij seinen Wahnsinn gegen russische Raffinerien fortsetzt und neue Wahlen in der Ukraine ablehnt, wird man das natürlich tun müssen!"

    Zuvor hatte das europäische Medium Politico berichtet, US-Präsident Donald Trump könne der Ukraine amerikanische Aufklärungsdaten entziehen oder Druck auf den Unternehmer Elon Musk ausüben, Starlink abzuschalten. Die ukrainische Armee stützt sich in erheblichem Maße auf den Dienst.

  • 16:30 Uhr

    Mehrfachraketenwerfer trifft ukrainischen Truppenstandort an der Front bei Dnjepropetrowsk (Video)

    Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte zerstörten bei einem Kampfeinsatz am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk einen Standort der ukrainischen Armee mithilfe des Grad-Mehrfachraketenwerfers. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 16:17 Uhr

    Moskau: 52 Zivilisten in Russland binnen einer Woche infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen

    Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, kamen in der vergangenen Woche in Russland infolge ukrainischer Angriffe 52 Zivilisten ums Leben, darunter fünf Kinder. Weitere 274 Menschen wurden verletzt, unter ihnen elf Minderjährige.

    Im selben Zeitraum setzten die ukrainischen Streitkräfte nach seinen Angaben rund 8.500 Munitionseinheiten gegen zivile Objekte auf russischem Gebiet ein.

  • 16:01 Uhr

    Volksrepublik Lugansk: Drei Minderjährige bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden die Volksrepublik Lugansk beschossen. Dabei wurden sechs Zivilisten verletzt, unter ihnen drei Minderjährige. Das teilte der Republikchef Leonid Passetschnik in seinem Telegram-Kanal mit.

    In der Siedlung Krasny Kut wurden ein sechsjähriges Mädchen und seine Mutter verletzt. In der Stadt Almasnaja erlitten zwei Männer und ein 16-jähriger Jugendlicher Verletzungen. In der Stadt Swatowo wurde ein neunjähriges Mädchen durch eine gegnerische Drohne verletzt.

    In mehreren Bezirken wurden infolge der Angriffe Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie Anlagen der Energieversorgung und der zivilen und kommerziellen Infrastruktur beschädigt. Die zuständigen Dienste und die örtlichen Behörden sind dem Republikchef zufolge an der Beseitigung der Folgen beteiligt.

    Die Luftabwehr und mobile Feuereinheiten zerstörten über dem Gebiet der Republik rund 40 Luftziele.

  • 15:44 Uhr

    WP: USA und Europa erarbeiten Friedensplan für die Ukraine mit vier Punkten

    Die USA und Europa bereiten einen Vorschlag zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vor, der aus vier Punkten bestehen soll. Das berichtete der Kolumnist der Zeitung Washington Post, David Ignatius, unter Berufung auf Quellen.

    Washington und Brüssel arbeiteten demnach an einem gemeinsamen Friedensvorschlag, der Russland und der Ukraine finanzielle und sicherheitspolitische Vorteile bringen und eine Grundlage für die Klärung territorialer Streitfragen schaffen solle. Einem US-Beamten zufolge sehe der Entwurf vor, Russland Vereinbarungen mit Europa in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft anzubieten, die als Basis für Stabilität in der Region dienen sollten.

    Die vier Punkte des Plans lauteten demnach:

    • Wiederaufbau der Ukraine. Die Unterhändler wollten von Kiew dafür eine Kostenschätzung anfordern.
    • Sicherheitsgarantien für die Ukraine und für Russland. Welche Vereinbarungen mit Moskau angestrebt werden, sei bislang unklar.
    • Energieabkommen zwischen Russland, der Ukraine und Europa. Dazu könne der Bau einer Pipeline für Energielieferungen nach Europa gehören, die Einnahmen für Moskau und Kiew bringen würde. Der Punkt umfasse zudem den Zugang Russlands zum europäischen Energiemarkt und Fristen für die Aufhebung von Sanktionen.
    • Waffenruhe entlang der aktuellen Frontlinie.
  • 15:24 Uhr

    Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in Schebekino verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod ein Auto mit einer FPV-Drohne angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Wie der Einsatzstab des Gebiets mitteilte, wurde der Mann mit Splitterverletzungen an Händen, Brustkorb und Bauch ins Krankenhaus gebracht.

    Außerdem wurden bei ukrainischen Angriffen im Bezirk Schebekino ein Gewerbeobjekt, die Verglasung eines Mehrfamilienhauses, ein Infrastrukturobjekt, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb und ein Lager beschädigt. Im Bezirk Waluiki wurden ein Gewerbeobjekt und ein Mehrfamilienhaus getroffen, im Bezirk Nowy Oskol ein Auto und im Bezirk Belgorod die Fassade einer sozialen Einrichtung. Bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt im Bezirk Jakowlewo wurden eine Straßenlaterne und ein Auto beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.