Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Geheimdienst: EU fordert von Kiew Mobilisierung von Frauen

10.09.2026 12:07 Uhr
12:07 Uhr
28 Verletzte nach Angriff unbemannter Boote auf Uferpromenade in Sotschi
Am Mittwochabend haben ukrainische unbemannte Boote eine Uferpromenade in Sotschi angegriffen. Nach aktualisierten Angaben des Operativstabs der Region Krasnodar seien dabei 28 Personen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Derzeit befinden sich drei Erwachsene und ein Kind im Krankenhaus.
Infolge der Attacke sei ein Feuer ausgebrochen. Die Strandinfrastruktur sowie ein Abschnitt der Uferpromenade Primorskaja seien dabei teilweise beschädigt worden.
11:24 Uhr
Russlands Auslandsgeheimdienst: EU fordert von Kiew Mobilisierung von Frauen

Ercin Erturk/Anadolu Agency via Getty Images Die EU-Kommission begrüße die Diskussionen in der Ukraine über die mögliche Mobilisierung von Frauen, wie der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) am Donnerstag mitteilt.
Nach Angaben des Dienstes habe die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dies bei einem informellen Treffen der EU-Außenminister als einen "Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet und merkte an, dass Kiew ohne die Einbeziehung von Frauen nicht über genügend Kräfte verfüge. Deswegen fordere Brüssel von Kiew, unverzüglich "eine politische Entscheidung über den Beginn der Mobilisierung von Frauen" zu treffen.
Gleichzeitig helfe Brüssel der ukrainischen Führung dabei, "einen stetigen Zustrom von 'Kanonenfutter' sicherzustellen". Dafür ergreife die EU Maßnahmen, um ukrainische Staatsbürger, die als Flüchtlinge nach Europa gekommen seien, in die Ukraine zurückzuholen.
Bis zu 5,6 Millionen Ukrainer befänden sich in europäischen Staaten, von denen 43,4 Prozent Frauen seien, so der SWR weiter. Die größte Zahl "potenzieller Wehrpflichtiger" lebe in Deutschland, Polen und Tschechien.
Die Behörden in Kiew hätten "wiederholt Eifer bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den westlichen Herren bewiesen". Deswegen seien Politiker in Brüssel sich sicher, dass die Ukraine erneut "Verständnis zeigen" werde.
10:54 Uhr
Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer
Soldaten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mittels Kampfdrohnen Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy vernichtet. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
"In der vergangenen Nacht haben die Drohnenpiloten des Truppenverbands Nord im Zuge der Kampfeinsätze Bewegungen ukrainischer Feuergruppen sowie Drohnenleitstellen in den Gebieten Charkow und Sumy aufgedeckt. Durch den Einsatz von FPV-Drohnen wurden eine RADA-Radarstation, zwei Drohnenleistellen, 14 Oktokopter vom Typ R-18, ein Munitions- und Treibstofflager, ein Pick-up sowie mehr als 20 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte eliminiert."
10:13 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 13 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe ein Zivilist ums Leben gekommen und weitere 13 verletzt worden.
Insgesamt seien zwölf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 16 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 104 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügt der Schuwajew hinzu.
09:34 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte, darunter ein Kind
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 30 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 171 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 14 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Privathaus sei ein Mann ums Leben gekommen, so Chinstein weiter. Drei weitere Personen, darunter ein vierjähriger Junge, erlitten Verletzungen bei weiteren Attacken auf die Region.
Zu Schaden kamen ein Privathaus, eine Energieanlage, ein Landwirtschaftsbetrieb und drei Autos.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 448 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Dagestan, Kalmückien und Krim sowie den Gewässern des Kaspischen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:19 Uhr
FSB: Kiew plante Anschläge auf britische Diplomaten in Moskau

Das Gebäude der britischen Botschaft in MoskauNatalja Selewjorstowa / Sputnik Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ehemaligen Sicherheitsmitarbeiter der britischen Botschaft in Moskau festgenommen, der mit dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) zusammengearbeitet haben soll. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Donnerstag mit. Wie es heißt, handelt es sich um einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1981.
Im Auftrag des ukrainischen Bloggers Dmitri Karpenko (Pseudonym Apostol Dmitri) habe der Mann im Interesse des SBU Informationen über Mitarbeiter der britischen diplomatischen Mission in der russischen Hauptstadt gesammelt. Dazu gehörten Fotos und personenbezogene Daten, Wohnanschriften, genutzte Fahrzeuge, Informationen zu Treffen und Reisen sowie Einzelheiten zu den Sicherheitssystemen der Botschaft und den dort stattfindenden Veranstaltungen. Das Kiewer Regime soll geplant haben, diese Informationen "zur Vorbereitung und Durchführung von Sabotage- und Terrorakten gegen den Leiter der britischen diplomatischen Vertretung und weitere Diplomaten" zu nutzen.
Nach Angaben des FSB sollte die Verantwortung für die geplanten Anschläge der russischen Seite zugeschoben werden. Das Ziel sei es gewesen, Großbritannien in einen direkten bewaffneten Konflikt mit Moskau hineinzuziehen, zusätzliche Waffen- und Militärtechniklieferungen aus Großbritannien zu erhalten und den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen.
Der FSB wies London und andere Unterstützer des Selenskij-Regimes darauf hin, dass die ukrainische Führung bereit sei, "Sabotageakte und Terroranschläge selbst gegen ihre strategischen Verbündeten zu verüben", um sich an der Macht zu halten.
Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden, so der FSB.
07:37 Uhr
Drohnenlager, Hafeninfrastruktur und Schiffe der ukrainischen Armee getroffen
In der Nacht setzten die russischen Streitkräfte mittels Kampfdrohnen ihre Angriffe auf Logistikzentren und Seehäfen der Ukraine sowie auf Schiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
In der Stadt Nikolajew sei ein Lager für unbemannte Luftfahrzeuge getroffen worden, die für die Versorgung der ukrainischen Armee verwendet worden seien.
Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa habe die russische Armee Infrastrukturobjekte des Verteilzentrums eines Zollterminals beschädigt, die für die Entladung und Lagerung von aus dem Ausland gelieferten militärischen Gütern genutzt worden seien.
Darüber hinaus seien zwei Trockenfrachter nahe dem Hafen von Odessa, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten, sowie ein Schlepper getroffen worden, der diese Schiffe begleitet habe.
9.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Befreiung von Dolgenkoje und Beresnjaki: Was den Kessel im Gebiet Charkow besonders macht

SymbolbildSergei Bobylew / Sputnik Auch wenn die jüngst befreiten Orte im Gebiet Charkow klein sind, bedeutet ihre Einnahme die Einkesselung eines größeren ukrainischen Truppenverbands. Dies könnte weitreichende Folgen haben, die über einen Frontabschnitt hinausgehen.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


