Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan

15.10.2026 12:12 Uhr
12:12 Uhr
The Telegraph: Starlink-Ausfälle erschweren ukrainische Drohnenoperationen
Die Verlangsamung von Starlink führt laut der britischen Zeitung The Telegraph zu Problemen bei der Steuerung ukrainischer Drohnen. Ukrainische Drohnenpiloten berichten von Verbindungsunterbrechungen, die zehn bis 20 Sekunden dauern.
Besonders betroffen seien schnell fliegende Drohnen. Aufgrund der Störungen müssen geplante Einsätze abgesagt werden. Drohnen, die auf Starlink angewiesen seien, könnten zudem die Kontrolle verlieren und dadurch zu leichten Zielen für russische Streitkräfte werden.
11:55 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium zeigt Drohneneinsätze im Gebiet Charkow
Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Einsätzen russischer Drohnenbesatzungen in einem Einschließungsring im Gebiet Charkow veröffentlicht.
Auf dem Video ist zu sehen, wie russische Drohnen nach Angaben des Ministeriums ukrainische Drohnenleitstellen und Unterstände von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte angreifen.
Bei der Luftaufklärung würden Startpositionen, Antennen und Steuerungssysteme identifiziert. Anschließend würden diese mit FPV-Drohnen und Drohnen des Typs "Molnija-2" angegriffen, heißt es in der Beschreibung des Videos.
Das Ministerium bezeichnete Drohnenleitstellen als vorrangige Ziele für russische Kampfdrohnen.
11:22 Uhr
Selenskij hebt Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien auf
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach eigenen Angaben das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufgehoben. Dies erklärte er in einem Interview mit der Financial Times trotz der Aufforderungen aus den USA, solche Angriffe einzustellen.
"Das Verbot ist aufgehoben. Damit ist Schluss … Ich habe es meinem Militär gesagt."
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Unzufriedenheit über Selenskijs mangelnde Bereitschaft zu einer Friedensvereinbarung und seine Weigerung, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, geäußert. Seiner Meinung nach brauche die Ukraine einen neuen Staatschef, der eine Einigung mit Russland erzielen könne.
Der russische Vizepremier Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, dass ukrainische Streitkräfte am Mittwoch zwei russische Ölraffinerien in den Gebieten Saratow und Rjasan angegriffen hätten. Die ukrainische Seite zeige keine Bereitschaft zu einer Energie-Waffenruhe.
11:10 Uhr
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften im Gebiet Charkow
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaften Nefedowka und Tschernoje im Gebiet Charkow übernommen. Dabei würden sie den Einschließungsring weiter verengen und die äußere Kontrollzone ausweiten, teilte das Ministerium mit.
10:55 Uhr
Klitschko wütet in Rada: Wo sind die Milliarden für Kiews Schutz?

Kiews Bürgermeister Vitali KlitschkoUrheberrechtlich geschützt Wo sind die Luftabwehr und die Milliarden für den Schutz der Energieanlagen? Mit diesen Fragen konfrontiert Kiews Bürgermeister den ukrainischen Präsidenten. Zugleich weist er Vorwürfe wegen der Wintervorbereitung zurück und erhebt Korruptionsvorwürfe gegen Selenskijs Umfeld.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.10:40 Uhr
Gebiet Rjasan: Brand in Raffinerie nach Drohnenangriff der Ukraine
Bei einem massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Rjasan ist auf dem Gelände einer Ölraffinerie ein Feuer ausgebrochen. Dies teilte Gouverneur Pawel Malkow mit. Auf dem Gelände eines weiteren Unternehmens in Rjasan seien zudem ein Lager und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Einsatzkräfte seien vor Ort und bewerteten den entstandenen Sachschaden, so Malkow.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums versuchte die ukrainische Seite am 15. Oktober zwischen 4 und 7 Uhr, die Raffinerie massiv anzugreifen. Russische Flugabwehrraketeneinheiten, Kampf- und Heeresflieger sowie mobile Feuergruppen hätten dabei vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 69 Drohnen mit Tragflächen abgefangen und zerstört. Das Feuer auf dem Raffineriegelände sei durch herabfallende Drohnentrümmer ausgelöst worden, erklärte das Ministerium.
10:30 Uhr
Russland leitet über 11.000 Verfahren wegen mutmaßlicher ukrainischer Kriegsverbrechen ein
In Donezk hat der Vorsitzende des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, eine Sitzung zur Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen ukrainischer bewaffneter Formationen gegen Zivilisten und russische Soldaten abgehalten.
Seit 2014 wurden nach Angaben der Behörde mehr als 11.000 Strafverfahren eingeleitet. In 1.215 Verfahren gegen 1.552 ukrainische Soldaten seien die Ermittlungen abgeschlossen worden. Gegen 1.265 von ihnen seien Schuldsprüche ergangen, 85 von ihnen seien zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden.
Das Ermittlungskomitee untersucht eigenen Angaben zufolge auch Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur in russischen Regionen. Dabei wurden unter anderem Drohnen der Modelle "Lord" aus der Schweiz und "Sticker" aus Australien dokumentiert. Bei deren Herstellung würden zudem Komponenten aus den USA, Großbritannien, Deutschland und weiteren westlichen Ländern verwendet.
10:10 Uhr
WP: US-Geheimdienst droht Kiew mit Stopp des Informationsaustauschs
Der US-Geheimdienst hat die ukrainische Botschaft in Washington davor gewarnt, dass die USA den Austausch von Geheimdienstinformationen unverzüglich einstellen würden, falls die Angriffe auf russische Energieanlagen fortgesetzt würden. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf eine Quelle.
"Die Warnungen waren so zahlreich, dass Anrufe bei allen eingingen, deren Nachname ukrainisch klang."
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte am Dienstag in einem Interview mit NPR, dass ukrainische Militärangehörige Warnungen und Drohungen im Zusammenhang mit dem Austausch von Geheimdienstinformationen erhalten hätten. US-Präsident Donald Trump erklärte hingegen, der Informationsaustausch werde fortgesetzt.
Ein in Kiew tätiger EU-Diplomat vermutet, dass beide Seiten eigene Interessen verfolgen könnten:
"Selenskij profitiert davon, zu behaupten, dass der Austausch von Geheimdienstinformationen eingestellt wurde – dieses Narrativ wird vom antiamerikanischen Flügel in seinem Umfeld verbreitet. Ich halte es aber auch für möglich, dass Trump Druck auf Selenskij ausüben will. Meiner Ansicht nach sind beide Szenarien denkbar."09:54 Uhr
Regionalrat von Lwow beschließt: US-Präsident Trump darf keinen Druck auf Ukraine ausüben

Der Regionalrat von Lwow hat am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, einen Beschluss gefasst, in dem gefordert wird, dass US-Präsident Donald Trump keinen Druck auf die Ukraine ausüben darf.
Insgesamt 59 Abgeordnete unterstützten die Initiative. Nun muss das Dokument nur noch den großen Sprung über den Teich schaffen: von Lwow bis ins Weiße Haus. Trump weiß angeblich noch nichts davon. Doch wird er diesen Appell ignorieren können?
Wenn sich der Regionalrat von Lwow in die internationale Diplomatie einschaltet, ist das schließlich keine Kleinigkeit.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
09:45 Uhr
Gebiet Belgorod: Rund 60 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden – zwei Verletzte
Ukrainische Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb von 24 Stunden 59-mal angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Schuwajew auf der Plattform Max mit. Einer der Verletzten wird stationär im Krankenhaus behandelt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

