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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA sollten Dieselabkommen mit Ukraine schließen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 12.10.2026 18:48 Uhr

    18:48 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen zwei Frachtschiffe und ein Logistikzentrum an

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte zwei Frachtschiffe mit Militärgütern sowie ein Logistikzentrum des ukrainischen Paketdienstes Nowa Poschta im Gebiet Nikolajew angegriffen.

    Die beiden Frachtschiffe waren demnach auf dem Seeweg zu den Häfen Nikolajew und Odessa unterwegs. Das Schiff, das nach Nikolajew unterwegs war, habe Militärgüter transportiert, das für Odessa bestimmte Schiff militärische Güter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck, so das russische Verteidigungsministerium.

    Zudem sei am Montag ein Logistikzentrum von Nowa Poschta im Ort Ternowka im Gebiet Nikolajew getroffen worden. Die Einrichtung wurde demnach zur Lagerung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt, die zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt waren.

  • 18:18 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken – Ein Toter und zehn Verletzte

    Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden. Neun weitere Menschen wurden verletzt. Zudem erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus nahe Melitopol im Gebiet Saporoschje leichte Verletzungen. Dies berichten die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die regionale Einsatzzentrale und Gouverneur Jewgeni Balizki.

    Im Dorf Kupino im Kreis Schebekino griff eine ukrainische Drohne ein Auto an. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Eine Frau erlitt Splitterverletzungen an Augen, Armen und Beinen, ein Mann an Armen und Beinen. Beide werden im Gebietskrankenhaus Belgorod untersucht.

    Weitere Verletzte gab es in Schebekino und Rakitino. In Schebekino erlitt ein Mann durch die Zerstörung einer Drohne eine Prellung oberhalb des Schlüsselbeins. Er wird ambulant behandelt. In Rakitino erlitten sechs Zivilisten durch die Detonation einer Drohne ein Knalltrauma. Auch sie werden ambulant behandelt.

  • 17:46 Uhr

    Kiew: Student soll Anschlag auf Bus mit ukrainischen Soldaten geplant haben

    Ein Student aus Kiew soll versucht haben, einen Bus mit ukrainischen Soldaten in der Stadt Rowno in die Luft zu sprengen. Dies teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit.

    Nach Angaben des Geheimdienstes wurde der Student am Busbahnhof in Rowno festgenommen. Er habe eine ganze Einheit der ukrainischen Streitkräfte sprengen wollen, als diese zu ihrem dauerhaften Stationierungsort aufbrechen sollte.

    Dazu habe er eine selbstgebaute Bombe unter dem Bus platziert, in dem die Soldaten transportiert wurden. Auf dem gegenüberliegenden Parkplatz habe er zudem eine getarnte Überwachungskamera mit Fernzugriff installiert, die in einer Saftverpackung versteckt gewesen sei, hieß es in einer Mitteilung des SBU auf Telegram.

    Der Sprengsatz sei mit zwei Glasflaschen verstärkt worden, die mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt waren, um die Wirkung der Explosion zu erhöhen, erklärte der Geheimdienst. Dem Festgenommenen wird ein vollendeter Versuch eines Terroranschlags vorgeworfen. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Haft sowie die Einziehung seines Vermögens.

  • 17:29 Uhr

    LVR: Drei Verletzte bei Drohnenangriff auf Bus in Sewerodonezk

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Stadtbus in Sewerodonezk sind am Montagmorgen drei Menschen schwer verletzt worden. Dies teilte das LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:

    "Zum Zeitpunkt des Einschlags befanden sich etwa zehn Menschen an Bord. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen: ein älteres Ehepaar und eine 65-jährige Frau."

    Innerhalb von 24 Stunden seien insgesamt neun Gemeinden der Republik unter Beschuss geraten. Dabei wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie Energieanlagen und Einrichtungen der zivilen und kommerziellen Infrastruktur beschädigt. Die zuständigen Dienste und örtlichen Behörden sind mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt.

  • 17:07 Uhr

    Rücksichtslose Kallas: Eine verbitterte Diplomatin treibt die EU auf Kriegskurs gegen Russland

    Viele Europäer fragen sich, warum Brüssel weiterhin der Eskalation den Vorzug vor Diplomatie und den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen gibt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas denkt jedenfalls nicht daran, ihre konfrontative Haltung gegenüber Russland aufzugeben.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 16:54 Uhr

    Selenskij: USA sollten "Dieselabkommen" mit Ukraine schließen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist der Ansicht, dass die USA ein "Dieselabkommen" mit der Ukraine schließen sollten. Schließlich entscheide Kiew darüber, welche russischen Raffinerien in Betrieb seien und welche Schiffe mit russischem Öl auf See fahren könnten.

    Dies sagte Selenskij am Montag auf dem Warschauer Sicherheitsforum, als er Fragen beantwortete, berichtet Jewropeiskaja Prawda.

    Selenskij äußerte Zweifel daran, dass die von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffene Vereinbarung über russische Diesellieferungen Auswirkungen auf den Weltmarkt haben werde. Das vereinbarte Volumen sei seiner Ansicht nach gering.

    "Wenn jemand anders denkt, soll er eben so denken. Ich glaube, dass hinter dieser Entscheidung andere Motive stehen. Wenn dem so ist, warum schließt Amerika dann kein Abkommen mit der Ukraine über die Lieferung von Dieselkraftstoff? Wir beeinflussen, ob diese Schiffe fahren. Wir bestimmen, ob die Raffinerien in Betrieb sind. Lassen Sie uns das tun."

    Zudem kam er auf die Frage einer Energie-Waffenruhe zurück und betonte, dass für die Ukraine eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sei.

    "Wenn sie den Schutz unseres Energienetzes garantieren können, werden wir ihre Diesel-Infrastruktur nicht antasten. Für uns bedeutet die Stromversorgung vor allem Hilfe für die Menschen. Sie ist aber auch eine Hilfe für Europa, denn jeder weiß, dass unser Netz mit dem europäischen Verbund verbunden ist. Wenn unsere Energieinfrastruktur nicht angegriffen wird, können wir anderen Ländern helfen."

  • 16:16 Uhr

    Peskow: Kontakte zwischen Moskau und Kiew bezüglich einer möglichen Energiewaffenruhe dauern an

    Die Kontakte bezüglich eines möglichen Energiewaffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine, den US‑Präsident Donald Trump angekündigt hatte, würden andauern. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit Journalisten.

    Peskow präzisiert nicht, ob eine Einigung erzielt worden sei und unter welchen Bedingungen diese gelten könne. Er äußert sich auch nicht dazu, ob sich ein solcher Waffenstillstand nur auf Ölraffinerien oder auch auf andere Energieanlagen erstrecken würde.

    Peskow sagt nur, dass Moskau weitere Informationen später bekannt geben werde.

    "Sobald wir etwas zu diesem Thema zu sagen haben, werden wir Sie umgehend informieren."

  • 15:47 Uhr

    Frontbericht: Kiew verliert an einem Tag mehr als 1.300 Kämpfer

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.355 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 295 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und ein Feldartilleriegeschütz. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 195 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 330 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Station für elektronische Aufklärung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und zwölf elf Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten für Drohnen und deren Startplätze sowie Objekte der Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 149 Bezirken ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte schossen fünf gelenkte Bomben und 646 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 259.820 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.202 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.701 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.309 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:20 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Ortschaften  

    In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch entschlossene Handlungen die Ortschaft Lidino in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Wie es heißt, habe die Einnahme dieser Siedlung den Soldaten des Verbands ermöglicht, ihre Position an der Kontaktlinie zu verbessern und Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in Richtung der Stadt Dobropolje zu schaffen.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Nikolskoje im Gebiet Saporoschje eingenommen, teilt die Militärbehörde weiter mit. Dadurch sei es dem russischen Militär gelungen, einen Verteidigungsabschnitt des Gegners mit einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bringen. Im Zuge der Gefechte habe der Gegner bis zu einer Kompanie Soldaten sowie 19 Autos, 29 Bodenrobotersysteme und 48 Hexacopter vom Typ R-18 eingebüßt.

  • 14:39 Uhr

    Russlands Jet-Drohnen bringen es an die Spitze im weltweiten Wettlauf

    Die russische Satellitenkonstellation Rasswet könnte Moskau einen erheblichen Vorteil in den Bereichen Kommunikation und Zielerfassung verschaffen, meint Google-Ex-Chef Eric Schmidt. Außerdem würdigt er die Erfolge Russlands bei der Entwicklung von Drohnen.

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.